Presse-Stimmen

Zapzarap Theater a capella vom 25. Januar 2013

pdf-icon Ochesentour

 

Trio "Tacchi alti" vom 2. Dezember 2012

pdf-icon Zauberhafte Musikreise

 

Zofinger Tagblatt vom Sa. 13. Oktober 2012

pdf-icon Vermittler zwischen Ost und West

 

Exposé von Erich Gysling zum Vortrag vom Do. 11.10.2012
pdf-icon Der Westen und die Welte des Islams - Krieg oder Dialog der Kulturen?

 

Allgemeiner Anzeiger vom Do. 22.9.2011
pdf-icon Wunderbarer Liederabend mit Roberto und Dimitri

 

Zofinger Tagblatt vom Sa. 17.9.2011

pdf-icon Tessiner Lieder mit Dimitri und Roberto

 

Allgemeiner Anzeiger vom Do. 14.7.2011
pdf-icon Los Ramos begeisterten mit südamerikanischen Rhythmen

 

Zofinger Tagblatt vom Di. 7.12.2010

pdf-icon Eine Liebeserklärung an die Musik 

 

Allgemeiner Anzeiger

Markus Flück entführte in die Welt der Pilze

Auf Einladung des Schlüssels weilte am Mittwoch, 6. Oktober, mit Markus Flück ein versierter Pilzkenner in Aarburg. Markus Flück ist Autor diverser Pilzfachbücher und kennt die Welt der Pilze aus dem Effeff. Er entführte die rund vierzig Zuhörerinnen und Zuhörer mit einem informativen und reich bebilderten Vortrag quer durch das Pilzjahr und vermittelte so viel Wissenswertes über Vorkommen, Bau und Bestimmungsmerkmale. Daneben durften natürlich auch Tipps über die Geniessbarkeit der Pilze nicht fehlen. So erfuhr man, dass es eine Notfallnummer 145 bei Verdacht auf Pilzvergiftung gibt und dass es in diesem Fall wichtig ist, Pilzreste aufzubewahren, damit rasch gehandelt werden kann. Auf jeden Fall empfiehlt sich die Einnahme von Kohlepulver. Zum Abschluss des informativen Vortrags gab es schliesslich für die angemeldeten Gäste ein fein mundendes Pilzessen -- mit garantiert einwandfreien Pilzen!

14.10.2010 von (tf)

 

Allgemeiner Anzeiger
Eine geballte Ladung an Kultur
Aarburger Kulturtage des Schlüssels hätten mehr Resonanz verdient

Einmal mehr fanden enttäuschend wenig Interessierte den Weg in den Aarburger Bären, wo die Kulturelle Vereinigung «Schlüssel » von Donnerstag bis Samstag zu den Aarburger Kulturtagen eingeladen hatte: Nils Althaus, Esther Schaudt und die Theater- und A Capella-Gruppe Zapzarap standen auf dem Programm -- den Verantwortlichen des Schlüssels gelang es sogar noch, für die kurzfristig erkrankte Esther Schaudt am Freitag Abend den Gewinner des Swiss Comedy Awards 2009, Reto Zeller, zu verpflichten. Auch dies ohne grosse Resonanz: Die beiden Vorstellungen von Donnerstag und Freitag wurden vom Bärensaal in den Bärenkeller verlegt, damit wenigstens die Ambiance im Raum etwas besser stimmte. «Ich habe überhaupt kein Problem damit, dass so wenig Leute hier sind», meinte der Liedermacher und Kabarettist Reto Zeller denn auch gleich zu Beginn seiner Vorstellung und fügte an: «Ich habe schon sehr schöne Abende mit wenig Leuten erlebt und schon weniger schöne mit vielen Leuten!» Erste, befreiende Lacher aus dem Publikum -- Reto Zeller und sein Alter Ego «Herbert Hägi» hatten den Weg zu einem begeisternden Abend freigemacht. Mit feinen, tiefgründigen Songs und Texten, die manchmal auch ganz schön deftig und sogar makaber daherkamen, nahm Zeller das Publikum für sich ein.
Nur schade, dass nicht mehr Leute zuhören mochten . . .
23.9.2010 von (tf)

 

Zofinger Tagblatt

Sterbende Teebeutel und nackte Mädchen

Nils Althaus eröffnete mit seinem Programm «Ändlech» die Aarburger Schlüssel-Kulturtage

Was bringt blutrünstige Bienchen, ein Vollkornbrötchen, sterbende Teebeutel und nackte Mädchen mit dem Wort «ändlech» in Verbindung? Der Berner Liedermacher und Schauspieler Nils Althaus erklärte dies bei seinem Auftritt im Aarburger Bärenkeller. Ein dünner Typ mit eigenartiger Brille betritt die Bühne des Aarburger Bärenkellers. Der junge Mann erklärt in breitem Hochdeutsch, dass der Künstler, den das Publikum eigentlich erwartet hatte, keine Lust habe aufzutreten. «Er hat den Blues», sagt er. Also gibt der eigenartige Zeitgenosse zur Überbrückung ein Liebesgedicht zum Besten. Allerdings wird darin viel mehr die Nähe zur Bauchspeicheldrüse als die Liebe selbst thematisiert, was zu ersten Lachern unter den Zuschauern führt.

Unvergleichlich charmant
Szenenwechsel, der Künstler des Abends hat sich doch noch dazu durchringen können aufzutreten. Der Berner Liedermacher und Schauspieler Nils Althaus betritt die Bühne. Sogleich stimmt er seine Gitarre an und verkündet dem Publikum: «Ich beginne mein Programm auf einem relativ tiefen Energieniveau. Und ich werde versuchen es kontinuierlich zu halten.» Die Zuhörer merken jedoch schon nach wenigen Takten seines ersten Liedes, dies wird alles andere als ein lustloser Abend. In unvergleichlich charmanter Art besingt Althaus die Einfachheit eines Vollkornbrötchens, das ihm doch «ändlech» zu neuer Energie verhelfen soll.

Althaus weiss über Aarburg Bescheid
Das Wort «ändlech» nimmt denn auch eine zentrale Rolle in Nils Althaus’ gleichnamigem Programm ein. «Dieses Wort begegnet uns immer wieder im Alltag. Mal bewusst, mal ganz unbewusst. Und mit unterschiedlichen Bedeutungen. So ist der Kauf meiner CD etwa ganz selbstverst- «ändlech»», findet Althaus und lässt das Publikum damit schmunzeln. Den Beweis für seine Theorie über das Auftauchen des Wortes tritt der Liedermacher an, indem er etwa die «Ändlech»-keit von zwei Bienen besingt, die sich im Blutrausch gegenseitig zerfleischen. Oder indem er die Entwicklung des Telefonbeantworters rekapituliert, vom kurzen Piepton bis zur Ansage mit Verkaufsangeboten. Ein Gerät, das so un- «ändlech» wichtig geworden ist für die heutige Gesellschaft.
Ein erstes Mal richtig begeistern kann Nils Althaus das Publikum im Bärenkeller mit dem Lied «Füdleblutti Meitschi». Nicht nur wegen des erfrischenden und sehr realitätsbezogenen Textes über die Offenherzigkeit. Sondern auch weil sich dabei zeigt, dass sich der Schauspieler anscheinend vor seinem Auftritt über die Geschehnisse in Aarburg informiert hat. «Ich singe dieses Lied heute nur, weil ich weiss, dass Aarburg momentan keinen Pfarrer hat», lässt Althaus wissen.

Ein vergnüglicher Abend
In der zweiten Hälfte seines Auftritts geht es temporeich und mit viel Witz weiter. Der Song über die sterbenden Teebeutel, die sich «ändlech» selbst das Leben nehmen, kann die Zuschauer genauso überzeugen wie die schweizerdeutsche Coverversion des Britney Spears-Hits «Oops I did it again». Der Berner schaffte es ausserdem, spontan und locker aufs Aarburger Publikum einzugehen und es in seine Show mit einzubeziehen. Dieses bedankt sich bei Althaus für den vergnüglichen Abend mit viel Applaus. Nur schade, dass die Organisatoren für ihren Entscheid, Nils Althaus nach Aarburg zu holen, nicht mit mehr Publikumsaufmarsch belohnt wurden.

18.9.2010 von (CWI)


 

Allgemeiner Anzeiger
Wie wird aus einem Eber ein Casanova?
Eine geballte Ladung Aarburger (Schlüssel-)Kultur
Wie wird aus einem Eber ein Casanova oder wie aus Eber Karl-Heinz ein Don Juan, der das Herz seiner angebeteten Sissi erobern kann? Um diese Frage kreiste das bezaubernd- skurrile Theater mit dem Titel «Schwein, Wein und Gesang», welches Kathrin Bosshard, musikalisch begleitet von Gabriel Meyer, am Samstag, 19. September, einem zahlreichen Publikum im Aarburger Bärensaal darbot. Dabei traf Karl-Heinz auf zahlreiche Berater – Hahn, Hengst, Pfau, Kater und zuletzt den blinden Maulwurf – die ihm mit Rat und Tat beistanden, bis er zuletzt doch noch das Herz seiner Angebeteten erobern konnte . . .

 

Ein Kultur-Wochenende
Als Veranstalter präsentierte der Schlüssel – Kultur in Aarburg dem Publikum gleich eine geballte Ladung an Kultur. Den Auftakt machte am Donnerstag Ferrucio Cainero mit seiner «Caineriade», am Freitag trafen sich Christian Brunner und Christoph Moser zu einem Konzert für Flöte und Klavier, am Sonntag machte schliesslich im Rahmen einer Matinée mit Frühstücksbuffet wiederum Kathrin Bosshard mit «Ein Schaf fürs Leben» den Abschluss des Aarburger Kultur-Happenings.

 

Die Verantwortlichen des Schlüssels wurden dabei für ihren Mut belohnt und zeigten sich gegenüber dem Allgemeinen Anzeiger recht zufrieden mit dem Besuch. Alle Veranstaltungen waren recht gut besucht, keine jedoch ausverkauft.
24.9.2009 von (tf)

 

Zofinger Tagblatt

"Schlüssel - Kultur in Aarburg" hat eine verlockende Auswahl aus Literatur, Musik, Theater und Kabarett für das Publikum zusammengestellt.
Den Auftakt für das vierteilige Kulturereignis im "Bären"-Saal machte der fabulierende Erzähler, Musiker, Kabarettist und Schauspieler Ferrucio Cainero. Dem Aarburger Publikum stellte er sich mit „buona sera tutti“ vor; er spreche deutsch, französisch, englisch, spanisch und portugiesisch, aber immer auf Italienisch. Diese „Italianità“ war denn auch ein Hauptelement seines zweistündigen Auftritts. Wie ein Maschinengewehr schwadronierte er vor sich hin. Dabei löste er ständig Lachsalven aus, weil dabei immer wieder Wutausbrüche und Wortgefechte vorkamen, begleitet von temperamentvoller Gestik.

 

Witziges und Hintergründiges Am Anfang identifizierte er sich mit Don Quichote, dem Ritter von der traurigen Gestalt, der niemals aufgab. Wie dieser deckt Cainera das Absurde im Leben auf, wobei es ihm meisterhaft gelingt, das Komische daran hervor zu kehren. Er kann pausenlos erzählen und findet immer wieder den Faden zu einer neuen Geschichte.

 

Es hörte sich so an, als seien es wahre Geschichten mit Ursprung in den Ritualen einer typisch italienischen Familie. Die Mädchen seien hier – porca miseria – noch unter Kontrolle gewesen, wusste er zu berichten. Als er sich eine Vespa habe leisten können, sei es einfacher gewesen, eines zu erobern. Das Starten mit dem Antreten des Motors habe er zu einer imponierenden Schau benutzt, vergleichbar nur mit dem Besteigen eines Pferdes. Wie das in der Praxis vorging, war in der simultanen Vorführung eine Lachnummer sondergleichen.

 

Leider sei mit der Einführung des elektrischen Anlassers viel vom früheren Reiz des Vespastartens verloren gegangen. Auch das Imitieren des Heulens und Pfeifens beim Suchen eines Senders in den früheren Radios liess Erinnerungen an vergangene Zeiten aufleben. Beim Kaufen von Gelatis hätten sie den Glaceverkäufer auf die Palme gejagt, weil sie eine für fünf Lire verlangt hätten, obwohl die kleinste 15 Lire gekostet habe. Nach dem Austoben in einem (vorgeführten) Wutanfall hätten sie dann aber trotzdem eine bekommen. Streit habe es auch um die Wärmeflasche im gemeinsamen Bett mit der Mutter gegeben, wehe, wenn er die Grenze zwischen Nord- und Südpol überschritten habe, Mamma mia! So fügte sich eines ins andere, wobei die Mimik und Gestik ebenso beredt waren wie die Worte.
19.09.2009 von Kurt Buchmüller